Palmaria – die grüne Insel mit Blick auf Portovenere
Palmaria ist die größte der Inseln und zugleich die einzige, die für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Sie ist der ideale Ort zum Wandern, Schwimmen und zur Naturbeobachtung. Von Portovenere aus verkehren regelmäßig kleine Boote und Wassertaxis dorthin. Die Fahrt dauert nur wenige Minuten.
Die Insel bietet mehrere markierte Wanderwege unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade. Der bekannteste Rundweg führt um die gesamte Insel herum und bietet atemberaubende Ausblicke auf das Meer und Portovenere. Auf der Südseite finden Sie wunderschöne Kieselstrände und natürliche Buchten mit kristallklarem Wasser. Wenn Sie die Natur lieben, sollten Sie wissen, dass Palmaria ein Naturschutzgebiet ist, in dem endemische Arten vorkommen.
Tino – eine Insel voller militärischer Geheimnisse und klösterlicher Geschichte
Tino ist eine kleinere, teilweise militärisch genutzte Insel, die für die Öffentlichkeit nicht frei zugänglich ist. Zweimal im Jahr wird sie jedoch anlässlich des Festes des Heiligen Veneria geöffnet. Hier finden Sie die Überreste eines frühchristlichen Klosters und einen Leuchtturm, der der Insel eine geheimnisvolle Atmosphäre verleiht.
Zu sehen sind hier die Ruinen des Klosters des Heiligen Venerius, des Schutzpatrons von La Spezia, sowie der Leuchtturm „Faro di Tino“, der noch immer der Schifffahrt dient.
Auch wenn man Tino normalerweise nicht betreten kann, lohnt sich der Blick darauf von Palmaria oder Portovenere aus!
Tinetto – die kleinste, aber historisch bedeutsame Insel
Tinetto ist nur ein Felsvorsprung, aber auch dieser hat seine Geschichte. Hier wurden Überreste einer frühchristlichen Kapelle und von Einsiedlerbehausungen aus dem frühen Mittelalter gefunden.
Diese unbewohnte Insel dient heute vor allem als Nistplatz für Seevögel und als Symbol für das geistliche Leben Liguriens in längst vergangenen Zeiten.
UNESCO-Weltkulturerbe
Die gesamte Inselgruppe – zusammen mit Portovenere und den Cinque Terre – wurde 1997 in die UNESCO-Liste aufgenommen. Grund dafür ist ihre außergewöhnliche Kombination aus kulturellem und natürlichem Reichtum, gut erhaltenen historischen Bauwerken und unberührter Natur.
Die beste Reisezeit für diese Region ist von April bis Oktober – in den Sommermonaten verkehren regelmäßig Fähren, und das Wetter lädt zu Wanderungen und zum Baden ein. Wenn Sie Ruhe suchen, sollten Sie den Mai oder September wählen.
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